Ausgewähltes Thema: Reiseblogging-Etikette. Dieser Leitfaden zeigt, wie du authentisch erzählst, Grenzen achtest und Vertrauen aufbaust – bei Menschen, Orten und deiner Community. Abonniere unseren Blog, teile deine Erfahrungen und entdecke, wie gute Etikette dein Storytelling nachhaltiger und menschlicher macht.

Respekt vor Menschen und Kulturen

Ein Lächeln, ein kurzer Blickkontakt und eine höfliche Frage wirken Wunder. In Marrakesch erlaubte mir ein Gewürzhändler ein Portrait, nachdem wir über Safran sprachen. Frage, erkläre deinen Zweck, zeige das Bild – Respekt verwandelt flüchtige Begegnungen in echte Geschichten.

Respekt vor Menschen und Kulturen

In Tempeln Schultern bedecken, in Dörfern leise sprechen, beim Essen lokale Sitten annehmen: kleine Anpassungen zeigen Wertschätzung. Frage Einheimische nach Tipps. Teile gern, welche Verhaltensregeln dir unterwegs besonders geholfen haben, Fettnäpfchen zu vermeiden.
Werbung klar kennzeichnen
Markiere Kooperationen deutlich – etwa mit „Werbung“ oder „Anzeige“ – und erkläre, ob du frei berichten konntest. Deine Leserinnen honorieren Offenheit. Algorithmen mögen Klicks, doch Menschen mögen Vertrauen. Nenne Bedingungen, Umfang der Leistung und deine unabhängige Meinung.
Realistische Erwartungen statt Hochglanz
Zeige auch Wartezeiten, Menschenmengen und frühe Aufstehzeiten. In Santorin schrieb ich, wie wir drei Sonnenaufgänge brauchten, um ruhige Gassen zu erleben. Ehrlichkeit hilft Reisenden und schützt Orte vor unfairem Hype. Welche „unperfekten“ Momente haben dich bereichert?
Einladungen offenlegen
Pressereise? Unterkunft gesponsert? Sag’s deutlich, verlinke deine Ethik-Seite und erkläre, wie du Interessenkonflikte vermeidest. Ich lehne Agenda-Vorgaben ab und schreibe nur, was ich verantworten kann. Teile deinen Ansatz zur Offenlegung – gemeinsam setzen wir Standards.

Nachhaltigkeit und Verantwortung unterwegs

Nimm wiederverwendbare Flasche, Beutel und Besteck mit. Auf Koh Phangan sammelte ich am Strand zehn Minuten Müll – Gespräche mit Locals folgten. Schreibe, wie du „Leave No Trace“ umsetzt und welche kleinen Routinen für dich unterwegs am praktikabelsten sind.

Nachhaltigkeit und Verantwortung unterwegs

Buche Familienunterkünfte, iss auf Märkten, kaufe Handwerk direkt. In Oaxaca lernte ich von einer Köchin Mole zuzubereiten; der Workshop finanzierte Schulmaterial. Erzähle, wo du bewusst lokal investiert hast und wie das deine Reiseerzählung bereichert hat.

Urheberrecht und Quellen fair nutzen

Nutze eigene Fotos, lizenzierte Bilder oder Creative Commons mit korrekter Attribution. Einmal bat ich eine Fotografin um Erlaubnis und erhielt zusätzliches Material – plus eine Kooperation. Respektiere Model-Releases, private Räume und kulturelle Verbote konsequent.

Urheberrecht und Quellen fair nutzen

Kennzeichne Zitate, nutze Anführungszeichen, nenne Autor, Werk und Quelle. Setze kontextstarke Links, damit Leser vertiefen können. Ich erstelle Quellennoten am Artikelende. Wie strukturierst du deine Beleglisten? Teile bewährte Formatierungen und Tools.

Urheberrecht und Quellen fair nutzen

Prüfe Drohnenregeln, respektiere Sperrzonen und hole nötige Genehmigungen. Verwende lizenzfreie Musik oder kläre Lizenzen sauber. Ein Verstoß kann Reisen sprengen. Erzähle von deinen Erfahrungen mit Genehmigungen, damit andere Lernkurven verkürzen können.

Community-Kultur: Dialog statt Monolog

Konstruktives Feedback fördern

Stelle Fragen am Artikelende, pinne Kommentarregeln an und bedanke dich für Hinweise. Ein Leser rettete einst einen Wanderartikel, indem er eine gefährliche Umleitung meldete. Wie gestaltest du Feedbackräume, in denen Kritik gern und sicher geäußert wird?

Mit Kritik professionell umgehen

Atme, prüfe, antworte sachlich. Korrigiere Fehler mit Änderungsnotiz, statt still zu editieren. Ich veröffentlichte einmal ein falsches Festdatum; der offene Fix stärkte Vertrauen. Teile deine Strategien für faire Tonalität und belastbare Faktenchecks.

Sichere, inklusive Räume schaffen

Setze klare Null-Toleranz gegen Diskriminierung, achte Sprache, und verwende Content-Warnungen, wenn nötig. Diversität spiegelt Wirklichkeit. Welche Inklusionsmaßnahmen nutzt du im Reiseblog? Poste Beispiele, die Dialog und Zugehörigkeit spürbar fördern.

Sicherheit und Privatsphäre schützen

Eigene Daten klug handhaben

Veröffentliche Standorte zeitversetzt, aktiviere Zwei-Faktor-Authentifizierung und entferne Metadaten aus Fotos. In Bogotá half mir ein Delay-Posting, aufdringliche Begegnungen zu vermeiden. Welche Tools nutzt du zur Anonymisierung und Account-Sicherheit?

Geo-Tagging verantwortungsvoll nutzen

Benutze generische Ortsangaben für fragile Plätze und schütze sensible Natur. Ein versteckter Wasserfall blieb unversehrt, weil wir Anreisehinweise bewusst vage hielten. Teile Kriterien, wann präzise Koordinaten sinnvoll und wann sie schädlich sind.

Menschen nicht bloßstellen

Vermeide peinliche Darstellungen, anonymisiere Beteiligte und frage bei heiklen Themen doppelt nach. Ein Busfahrer erzählte mir privat seine Fluchtgeschichte – ich veröffentlichte nur, wozu er ausdrücklich zustimmte. Wie definierst du Grenzen in deinen Reportagen?
Healing-fairy
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